Trump begnadigt ehemaligen republikanischen Kongressabgeordneten, der wegen Börsenbetrugs in einem Insiderhandelsfall verurteilt wurde
Trump begnadigt ehemaligen republikanischen Kongressabgeordneten, der wegen Börsenbetrugs in einem Insiderhandelsfall verurteilt wurde

Der amerikanische Präsident Donald Trump Das Weiße Haus hat den ehemaligen Kongressabgeordneten Stephen Buyer, einen Republikaner aus Indiana, begnadigt, der wegen Wertpapierbetrugs in einem Insiderhandelsfall verurteilt worden war. Die Entscheidung wurde am Freitag durch eine vom Weißen Haus veröffentlichte Proklamation offiziell verkündet.

Stephen Buyer, ein ehemaliges Mitglied des Repräsentantenhauses, wurde im März 2023 in vier Fällen des Wertpapierbetrugs für schuldig befunden. Im September desselben Jahres wurde er zu 22 Monaten Haft verurteilt. Die Anklagepunkte umfassten Insiderhandel, den er während seiner Tätigkeit als Berater begangen hatte.

Die Präsidentenproklamation liefert keine detaillierte Begründung für diese Begnadigung. Sie betont lediglich, dass Stephen Buyers Verdienste als Generalstaatsanwalt der US-Armee und als Mitglied des Kongresses „herausragend und äußerst produktiv“ waren.

Der Fall steht im Zusammenhang mit seiner Beratungstätigkeit für T-Mobile US Inc. im Rahmen der 23 Milliarden Dollar schweren Fusion mit Sprint. Laut Gerichtsakten wurden in diesem Zusammenhang die Vorwürfe des Insiderhandels aufgedeckt.

Das Weiße Haus gab außerdem an, dass die Begnadigungsentscheidung auf den „Rat und Empfehlungen“ von 52 aktuellen und ehemaligen Mitgliedern des US-Senats und des Repräsentantenhauses beruhe, die in der offiziellen Proklamation genannt werden.

Stephen Buyer war von 1993 bis 2011 als Republikaner aus Indiana im US-Kongress tätig, bevor er eine Karriere als Berater in der Privatwirtschaft einschlug.

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