Trump sieht sich wegen seines 1,7 Milliarden Dollar schweren Fonds heftiger Kritik von Republikanern ausgesetzt.
Trump sieht sich wegen seines 1,7 Milliarden Dollar schweren Fonds heftiger Kritik von Republikanern ausgesetzt.

Der amerikanische Präsident Donald Trump Er sieht sich innerhalb seines eigenen politischen Lagers wachsendem Widerstand gegen einen umstrittenen Fonds in Höhe von 1,776 Milliarden Dollar ausgesetzt, der nach seinen Angaben dazu dienen soll, Menschen zu entschädigen, die seiner Ansicht nach Opfer einer „Instrumentalisierung“ durch die Regierung unter der Biden-Administration geworden sind.

Im Senat forderten mehrere republikanische Senatoren entweder die vollständige Abschaffung des Fonds oder die Einführung strenger Schutzmaßnahmen zur Regulierung seiner Verwendung. Dieser Widerstand führte am Donnerstag zur Aussetzung der Beratungen über ein umfassendes Gesetzespaket in Höhe von 72 Milliarden Dollar zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze.

Kritiker prangern einen möglichen „Schmiergeldtopf“ des Präsidenten an und sind besonders besorgt über mögliche Zahlungen an Personen, die an dem Anschlag auf das Kapitol am 6. Januar 2021 beteiligt waren. Die Debatte droht nun, nur wenige Monate vor den US-Zwischenwahlen eine schwere politische Auseinandersetzung auszulösen.

Die Demokraten wollen diese Kontroverse auch nutzen, um den Druck auf die Republikaner zu erhöhen. Sie planen, mehrere Änderungsanträge einzubringen, um konservative Abgeordnete zu zwingen, öffentlich zu diesem sensiblen Fonds Stellung zu beziehen.

Einen Tag vor dieser parlamentarischen Krise hatte der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, bereits eine Milliarde Dollar blockiert, die für den Bau eines neuen Ballsaals im Weißen Haus vorgesehen waren – ein von Trump unterstütztes Projekt. Thune räumte ein, dass ihm die nötige Unterstützung in seiner eigenen Partei fehle.

Donald Trump reagierte umgehend auf seiner Plattform Truth Social und behauptete, er wolle denjenigen „Gerechtigkeit“ verschaffen, die seiner Ansicht nach Opfer einer „korrupten“ und „manipulierten“ Biden-Regierung geworden seien.

Dieser neue Konflikt verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen Trump und einigen republikanischen Führungsfiguren im Kongress, da mehrere konservative gewählte Amtsträger die politischen und wahlpolitischen Konsequenzen von Projekten befürchten, die im Vorfeld der Wahlen im November als zu kontrovers gelten.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.