Nach Gesprächen am Rande des G7-Gipfels sagte der amerikanische Präsident Donald Trump forderte Russland auf, ein Friedensabkommen mit der Ukraine abzuschließen, blieb aber hinsichtlich der Möglichkeit einer Erhöhung des wirtschaftlichen Drucks gegen Moskau vage.
Laut mehreren Diplomaten, die an den Gesprächen teilnahmen, machte der amerikanische Präsident trotz wiederholter Aufforderungen seiner westlichen Amtskollegen keine feste Zusage hinsichtlich einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm an Gesprächen mit den G7-Staats- und Regierungschefs teil, um verstärkte Unterstützung für Kiew zu gewinnen. Auch europäische Vertreter betonten die Notwendigkeit, die Hilfe für die Ukraine aufzustocken, da sie der Ansicht sind, dass das Land nun über einen größeren strategischen Einfluss vor Ort verfügt.
Laut mehreren diplomatischen Quellen blieb Donald Trump jedoch vorsichtig und äußerte sich nicht klar zu möglichen neuen Sanktionen oder einer Verschärfung des wirtschaftlichen Drucks gegen Moskau.
Die G7-Gespräche konzentrierten sich unterdessen auch auf die Lage im Nahen Osten, insbesondere auf die Frage eines möglichen Abkommens bezüglich des Irans. Mehrere europäische Länder warnten vor einem zu schwachen Kompromiss, da dieser die regionale Stabilität gefährden könnte.
In diesem Zusammenhang sind die Differenzen zwischen den Vereinigten Staaten und einigen europäischen Partnern erneut deutlich geworden, sowohl hinsichtlich der Strategie, die angesichts des Krieges in der Ukraine verfolgt werden soll, als auch hinsichtlich der wichtigsten internationalen Sicherheitsfragen, die auf dem G7-Gipfel 2026 behandelt werden.
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