Die Zahl der Todesopfer des Brandes in einem Live-Musik-Pub in Bangkok ist auf 32 gestiegen, nachdem zwei Menschen, die mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert worden waren, ihren Verletzungen erlegen sind, wie die thailändischen Behörden am Mittwoch mitteilten. Die Ermittlungen zur Frage, ob Fahrlässigkeit zu der Katastrophe beigetragen hat, dauern an.
Die Tragödie ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag im Pub „Rong Beer Na Lat Phrao“ im Stadtteil Chatuchak nördlich der Hauptstadt. Laut mehreren Zeugen folgte einer Explosion eine heftige Flammenausbreitung und eine dichte Rauchwolke, die das Lokal schnell einhüllte und zahlreiche Gäste einschloss.
Laut dem Erawan Emergency Medical Center befinden sich in Bangkok noch 30 Personen in stationärer Behandlung, 15 davon auf der Intensivstation. Insgesamt 44 Verletzte konnten seit dem Brand aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein Kurzschluss in einer an der Decke montierten Klimaanlage den Brand verursacht haben könnte. Die Ermittler prüfen auch die Möglichkeit von Fahrlässigkeit, insbesondere um festzustellen, ob Notausgänge zum Zeitpunkt des Brandes versperrt waren.
Als Reaktion auf diese Tragödie kündigte die thailändische Regierung strengere Kontrollen für Unterhaltungsstätten an. Unangekündigte Inspektionen sollen sicherstellen, dass die Notausgänge weiterhin zugänglich sind und die Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Behörden wiesen jedoch darauf hin, dass die Kneipe erst wenige Monate zuvor, im April, inspiziert worden war.
Das Feuer gilt als eines der tödlichsten, die sich in den letzten Jahren in Thailand ereignet haben, und entfacht erneut die Debatte über die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften an öffentlich zugänglichen Orten.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.