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Am Sonntag kam es in Genf bei einer Demonstration gegen den in Frankreich stattfindenden G7-Gipfel zu Zusammenstößen. Die Schweizer Polizei setzte Tränengas ein, um die Demonstranten, die sich in Richtung des Viertels der internationalen Organisationen bewegt hatten, auseinanderzutreiben.

Laut einem Reuters-Augenzeugen nahmen mehrere Hundert Menschen an der Kundgebung teil, die gegen die Politik der G7-Staaten gerichtet war. Die Demonstration fand in angespannter Atmosphäre in der Nähe des UN-Gebäudes in Genf statt.

Während der Vorfälle bewarfen einige Demonstranten ein UN-Telekommunikationsgebäude mit Steinen. Außerdem wurden Leuchtraketen abgefeuert, als die Sicherheitskräfte versuchten, die Teilnehmer am Betreten des Geländes zu hindern.

Angesichts der eskalierenden Spannungen schritt die Schweizer Polizei ein und setzte Tränengas ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben und das Gebiet um die internationalen Einrichtungen abzusichern. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zu möglichen Verletzten oder Festnahmen.

Die Demonstrationen finden am Vorabend des G7-Gipfels im benachbarten Frankreich statt. Wie schon bei früheren internationalen Gipfeltreffen haben mehrere Aktivistenorganisationen zu Kundgebungen aufgerufen, um die Wirtschafts-, Klima- und Sicherheitspolitik der westlichen Großmächte anzuprangern.

Aufgrund der Nähe des Gipfels und der zahlreichen diplomatischen Vertretungen in Genf haben die Schweizer Behörden die Sicherheitsvorkehrungen rund um internationale Gebäude in der Stadt verstärkt. Die Polizei ist weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft, um weitere Störungen in den Stunden vor Beginn des G7-Gipfels zu verhindern.

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