Taiwan hat versichert, dass die Abwicklung seines nächsten Rüstungsauftrags aus den Vereinigten Staaten nach Erhalt eines Garantieschreibens aus Washington normal verläuft.
Verteidigungsminister Wellington Koo ließ durchblicken, dass diese neue Lieferung militärischer Ausrüstung „im Zeitplan“ liege, und bestätigte damit die anhaltende Unterstützung der USA für die Insel.
Dieser Vertrag, dessen Wert auf rund 14 Milliarden Dollar geschätzt wird, würde fortschrittliche Abfangraketensysteme umfassen, die Taiwans Verteidigungsfähigkeit stärken sollen.
Die offizielle Unterzeichnung könnte nach dem geplanten Treffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem US-Präsidenten erfolgen. Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping, der nun Mitte Mai in Peking erwartet wird.
Diese Reise war ursprünglich schon früher geplant, wurde aber aufgrund des Krieges im Nahen Osten verschoben.
Diese Waffenverkäufe stellen weiterhin einen wichtigen Streitpunkt mit China dar, das Taiwan als abtrünnige Provinz betrachtet und jegliche ausländische Militärhilfe entschieden ablehnt.
In diesem Kontext ist Taipeh bestrebt, angesichts des zunehmenden militärischen Drucks aus Peking die Stärkung seiner Verteidigungsfähigkeiten zu beschleunigen.
Diese neue Phase verdeutlicht die Komplexität der geopolitischen Machtverhältnisse in der Region, wo militärische, diplomatische und strategische Fragen eng miteinander verknüpft sind.
Es unterstreicht auch die zentrale Rolle der Vereinigten Staaten für die Sicherheit Taiwans, das im Zentrum der Großmachtrivalitäten steht.
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