Putin droht mit Vergeltung nach einem tödlichen Angriff auf ein Studentenwohnheim in der Ostukraine.
Putin droht mit Vergeltung nach einem tödlichen Angriff auf ein Studentenwohnheim in der Ostukraine.

Wladimir Putin Estland hat laut dem Chef des estnischen Auslandsgeheimdienstes immer weniger strategische Optionen in der Ukraine. Er glaubt, dass die westlichen Sanktionen und die militärischen Schwierigkeiten den Kreml immer stärker belasten.

In einem Interview mit Reuters in Tallinn behauptete Kaupo Rosin, dass die russischen Streitkräfte nicht in der Lage seien, größere Erfolge auf dem Schlachtfeld zu erzielen, und dass Russland jetzt mehr Soldaten verliere als es rekrutiere.

Er glaubt, dass eine Generalmobilmachung in Russland sehr unpopulär wäre und erhebliche innere Instabilität verursachen könnte. Er behauptet, dass mehrere hochrangige russische Beamte sich der wachsenden Schwierigkeiten bewusst seien, mit denen das Land konfrontiert ist.

Die militärischen Fortschritte Russlands in der Ukraine zählen zu den schwächsten seit 2023, während die russische Wirtschaft im ersten Quartal schätzungsweise um 0,3 % geschrumpft ist.

Der estnische Beamte ist der Ansicht, dass Sanktionen gegen den russischen Finanzsektor besonders schwerwiegende Auswirkungen haben, ebenso wie Beschränkungen der Ölexporte, die Moskaus Einnahmen verringern.

Wladimir Putin seinerseits behauptet, die von seiner Regierung ergriffenen Maßnahmen würden erste wirtschaftliche Erfolge zeigen, und beharrt darauf, dass Russland den Krieg fortsetzen werde, bis es alle seine Ziele in der Ukraine erreicht habe.

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