Russland: Nach Autobombenanschlägen in Moskau laufen die Ermittlungen; mehrere jugendliche Verdächtige festgenommen
Russland: Nach Autobombenanschlägen in Moskau laufen die Ermittlungen; mehrere jugendliche Verdächtige festgenommen

Die russischen Behörden gaben am Mittwoch die Einleitung von Ermittlungen zu zwei Autobombenanschlägen in Moskau bekannt. Die Sicherheitsdienste teilten mit, dass sie im Zusammenhang mit dem Fall mindestens zwei Verdächtige, darunter Jugendliche, festgenommen hätten.

Ersten Berichten zufolge gehen die russischen Sicherheitsdienste davon aus, dass diese jungen Leute zur Platzierung der Sprengsätze angestiftet wurden. Die genauen Umstände ihrer Anwerbung oder Beteiligung sind zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen noch nicht bekannt.

Bei den Explosionen am Dienstag in der russischen Hauptstadt waren zwei Fahrzeuge beteiligt. Eine der Detonationen ereignete sich am Morgen im Osten Moskaus, während ein zweiter Sprengsatz von den Behörden im Südwesten der Stadt entdeckt wurde.

Die Explosion des ersten Fahrzeugs führte laut Angaben der Ermittler zum Tod des Fahrers. Die Behörden haben sich bisher nicht zu möglichen weiteren Opfern im Zusammenhang mit diesen Vorfällen geäußert.

Die russischen Sicherheitskräfte setzen ihre Ermittlungen fort, um die Motive und möglichen Verbindungen der Verdächtigen zu klären. Bislang hat sich keine Gruppe zu den Anschlägen bekannt.

Diese Ereignisse finden vor dem Hintergrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen in Russland statt, wo die Behörden regelmäßig behaupten, Sabotageakte oder Angriffe auf Infrastruktur oder staatsnahe Interessen vereitelt oder untersucht zu haben.

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