Der russische Präsident Wladimir Putin und sein belarussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko trafen sich am Freitag in der Präsidentenresidenz in Waldai im Nordwesten Russlands, wie der Kreml mitteilte. Das Treffen fand inmitten der anhaltenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine statt.
Nach Angaben russischer Behörden werden die Gespräche zwischen den beiden Staatschefs voraussichtlich neben verschiedenen bilateralen Themen auch den Konflikt in der Ukraine in den Mittelpunkt stellen. Moskau und Minsk pflegen eine enge politische, wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit, die seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine weiter intensiviert wurde.
Bei diesem Treffen erörterten Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko auch die Handelsbeziehungen zwischen ihren beiden Ländern, die Umsetzung gemeinsamer Wirtschaftsprojekte und die Entwicklung ihrer strategischen Partnerschaft.
Auch regionale Sicherheitsfragen standen auf der Tagesordnung. Russland und Belarus kooperieren in diesem Bereich eng im Rahmen des Unionsstaates, einer Integrationsstruktur, die ihre politische, wirtschaftliche und militärische Koordination stärkt.
Dieses Treffen findet vor dem Hintergrund statt, dass der Konflikt in der Ukraine die Sicherheit in Osteuropa weiterhin belastet und Moskau und Minsk angesichts der Entwicklungen in der Region eng zusammenarbeiten. Der Kreml hat keine weiteren Details zu den Ergebnissen der Gespräche veröffentlicht.
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