Portugal: US-Zugang zum Azorenstützpunkt unter strengen Auflagen gewährt
Portugal: US-Zugang zum Azorenstützpunkt unter strengen Auflagen gewährt

Portugal hat den Vereinigten Staaten die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts Lajes auf den Azoren im Rahmen des Konflikts mit dem Iran gestattet, jedoch unter einer klaren Bedingung: Zivile Infrastruktur darf bei keiner Operation ins Visier genommen werden.

Der portugiesische Außenminister Paulo Rangel teilte dem Parlament mit, dass seit Kriegsbeginn 76 Landungen amerikanischer Flugzeuge und 25 Überflüge des Landes genehmigt worden seien. Er betonte, dass Washington diese Bedingungen im Geiste der „loyalen Zusammenarbeit“ zwischen NATO-Verbündeten eingehalten habe.

Lissabon gab jedoch an, bestimmte Landeanfragen abgelehnt zu haben, was den Wunsch nach strenger Kontrolle über die Nutzung seiner militärischen Infrastruktur verdeutlicht. Die Regierung besteht darauf, das Völkerrecht zu achten und jeglichen Schaden für die Zivilbevölkerung zu vermeiden.

Portugal reiht sich damit in die Riege anderer europäischer Länder wie Spanien, Frankreich oder Italien ein, die im Kontext erhöhter militärischer Spannungen den Zugang zu ihrem Luftraum oder ihren Stützpunkten eingeschränkt oder verweigert haben.

Gleichzeitig der amerikanische Präsident Donald Trump Lissabon hielt den Druck auf den Iran aufrecht und stellte ein Ultimatum zur Beendigung der Ölblockade im Golf. Lissabon präzisierte jedoch, dass jede Nutzung des Stützpunkts Lajes den Kriterien der Verhältnismäßigkeit und Legitimität genügen müsse, insbesondere im Falle eines Vergeltungsschlags.

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