Philippinen: Manila verhandelt trotz Sanktionen mit Washington über Ölimporte
Philippinen: Manila verhandelt trotz Sanktionen mit Washington über Ölimporte

Die Philippinen versuchen, ihre Energieversorgung zu sichern, indem sie mit den Vereinigten Staaten Ausnahmeregelungen aushandeln, die es ihnen ermöglichen, Öl aus Ländern zu importieren, die Sanktionen unterliegen.

Die philippinische Regierung unter Ferdinand Marcos Jr. hat angesichts der Folgen des Krieges im Nahen Osten, der die globalen Öllieferungen massiv beeinträchtigt, den Energienotstand ausgerufen.

Der philippinische Botschafter in Washington teilte mit, dass Gespräche mit dem US-Außenministerium über die Erlangung von Ausnahmegenehmigungen geführt würden. Alle Optionen würden geprüft, einschließlich möglicher Importe aus Ländern wie Iran oder Venezuela.

Da der Archipel stark von Importen abhängig ist, reichen seine Treibstoffreserven derzeit nur noch für etwa 45 Tage. Die Behörden bemühen sich daher, ihre Bezugsquellen rasch zu diversifizieren, um eine tiefere Krise zu vermeiden.

Die steigenden Kraftstoffpreise belasten bereits die Wirtschaft und schüren die Sorgen, insbesondere im Transportsektor.

Diese Initiative verdeutlicht den Ernst der durch geopolitische Spannungen verursachten Energiekrise, aber auch Manilas Bereitschaft zur Anpassung durch Umgehung bestimmter diplomatischer Beschränkungen.

Es verdeutlicht auch die heikle Lage der Importländer, die gezwungen sind, ihren Energiebedarf und die internationalen Gleichgewichte in Einklang zu bringen.

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