Peking begrüßt die Fortschritte Pjöngjangs trotz westlichen Drucks und stärkt seine Beziehungen zu Nordkorea.
Peking begrüßt die Fortschritte Pjöngjangs trotz westlichen Drucks und stärkt seine Beziehungen zu Nordkorea.

Der chinesische Außenminister Wang Yi lobte die „bemerkenswerten Fortschritte“ Nordkoreas trotz des seiner Ansicht nach von den USA und ihren westlichen Verbündeten ausgeübten Drucks. Seine Äußerungen wurden von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht.

Während seines Besuchs in Pjöngjang traf Wang Yi mit seiner Amtskollegin Choe Son Hui zusammen. Beide Regierungsvertreter brachten ihren Wunsch zum Ausdruck, die bilateralen Beziehungen weiter zu stärken. Sie lobten zudem die jeweiligen Staatschefs für die Einleitung einer „neuen Ära“ in den Beziehungen zwischen ihren Ländern.

Der chinesische Außenminister schrieb die Fortschritte Nordkoreas der Führung von Kim Jong Un zu und erklärte, diese Ergebnisse seien trotz der Isolationsversuche Washingtons und seiner Partner erzielt worden.

Dieser Besuch findet vor dem Hintergrund einer wachsenden Annäherung zwischen Peking und Pjöngjang statt, die durch einen im vergangenen September als historisch bezeichneten Gipfel besiegelt wurde. Die beiden Länder beabsichtigen, ihre Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, insbesondere in Politik und Wirtschaft, zu vertiefen.

Für China bleibt die Stabilität der koreanischen Halbinsel ein wichtiges strategisches Thema, da die Spannungen mit den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten in Asien fortbestehen.

Die Äußerungen von Wang Yi verdeutlichen auch Pekings Bereitschaft, Nordkorea angesichts internationalen Drucks öffentlich zu unterstützen, in einem geopolitischen Kontext, der von zunehmenden Rivalitäten zwischen den Großmächten geprägt ist.

Diese diplomatische Annäherung könnte somit das regionale Gleichgewicht verändern, während die Beziehungen zwischen Pjöngjang und den westlichen Ländern weiterhin stark angespannt sind.

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