China hat vor der Fragilität des Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran gewarnt und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, sich entschieden gegen jegliche Maßnahmen zu stellen, die die Spannungen wieder anheizen könnten.
Der chinesische Außenminister Wang Yi sagte seinem pakistanischen Amtskollegen Mohammad Ishaq Dar in einem Telefongespräch, der gegenwärtige Waffenstillstand sei „sehr fragil“ und erfordere anhaltende Anstrengungen zu seiner Erhaltung.
Laut Peking muss die absolute Priorität darin bestehen, eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen zu verhindern und die nach schwierigen Verhandlungen erzielten Fortschritte des Waffenstillstands zu festigen. Jede Initiative, die eine Eskalation der Konfrontation riskiert, müsse vermieden werden, betonte Wang Yi.
China ermutigte Pakistan zudem, eine größere Rolle bei der Vermittlung im Konflikt zu übernehmen, und lobte dessen jüngste diplomatische Bemühungen. Peking erklärte seine Bereitschaft, zu einer friedlichen Lösung beizutragen.
Diese Haltung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten, wo jüngste Zusammenstöße und militärische Maßnahmen das ohnehin schon prekäre Gleichgewicht der Region geschwächt haben.
Mit dem Aufruf zur internationalen Mobilisierung gegen eine Eskalation will China eine dauerhafte Deeskalation fördern, da die Gefahr eines Wiederaufflammens trotz des derzeitigen Waffenstillstands weiterhin hoch ist.
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