UN: China und Russland blockieren Resolution zur Sicherheit der Straße von Hormus
UN: China und Russland blockieren Resolution zur Sicherheit der Straße von Hormus

China und Russland legten ihr Veto gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrates ein, die darauf abzielte, den Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormuz zu stärken, obwohl der Text bereits erheblich abgeschwächt worden war.

Der von Bahrain eingebrachte Vorschlag erhielt dennoch die Unterstützung von 11 der 15 Mitglieder des Sicherheitsrates, bei zwei Gegenstimmen – von Peking und Moskau – und zwei Enthaltungen. Diese Ablehnung verdeutlicht die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Großmächten hinsichtlich der Konfliktbewältigung im Nahen Osten.

Die Resolution rief die Staaten dazu auf, ihre Anstrengungen zu koordinieren, unter anderem durch defensive Maßnahmen wie die Eskortierung von Handelsschiffen, um diese strategische Route zu sichern, über die ein Großteil des globalen Energiehandels abgewickelt wird.

Die Vetos erfolgen inmitten hoher Spannungen, da der amerikanische Präsident Donald Trump hat in letzter Zeit seine Drohungen gegen den Iran verschärft und fordert die Wiedereröffnung der Straße von Hormus unter Androhung schwerwiegender Konsequenzen.

Seit den US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran Ende Februar ist die Straße von Hormus weitgehend lahmgelegt, was zu stark steigenden Ölpreisen und Befürchtungen eines globalen Wirtschaftsschocks geführt hat. Das Scheitern einer Lösung unterstreicht die gegenwärtige diplomatische Sackgasse angesichts einer Krise mit globalen Auswirkungen.

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