Der Kreml behauptete, die Vereinigten Staaten hätten einen russischen Vorschlag zur Überführung iranischer Uranbestände nach Russland abgelehnt, um die Spannungen im Nahen Osten abzubauen.
Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, Moskau sei bereit, das Uran auf seinem Territorium willkommen zu heißen, da ein solcher Schritt dazu beitragen könne, die mit dem iranischen Atomprogramm verbundenen Risiken zu verringern.
Dieser ursprünglich im Juni letzten Jahres unterbreitete Vorschlag wurde kürzlich von Russland wieder aufgegriffen. Er zielte darauf ab, eine Übergangslösung anzubieten, indem einige sensible Materialien aus iranischem Gebiet entfernt würden, und gleichzeitig mögliche internationale Verhandlungen zu erleichtern.
Laut Dmitri Peskow hat Washington dieses Angebot abgelehnt. Amerikanische Medien berichten außerdem, dass die Regierung des Präsidenten Donald Trump möchte diese Initiative nicht weiterverfolgen, ohne die Gründe dafür öffentlich darzulegen.
Von teheraner Seite ließen die Behörden durchblicken, dass jede Entscheidung bezüglich ihrer Uranvorräte vom Fortschritt der Gespräche mit den Vereinigten Staaten, insbesondere in der Frage des Atomprogramms, abhängen würde.
Diese Episode verdeutlicht die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Großmächten im Umgang mit der Iran-Frage. Sie unterstreicht zudem die Komplexität der laufenden Verhandlungen vor dem Hintergrund regionaler Spannungen und verschärfter diplomatischer Rivalitäten.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.