Die nigerianische Armee gab bekannt, dass sie 31 Zivilisten befreit habe, die bei einem Angriff auf eine Kirche im Bundesstaat Kaduna im Nordwesten des Landes entführt worden waren – einer Region, die regelmäßig von bewaffneten Auseinandersetzungen betroffen ist.
Der Angriff ereignete sich während eines Ostergottesdienstes im Dorf Ariko, wo bewaffnete Männer das Gelände stürmten. Laut Armeeangaben wurden fünf Tote am Tatort aufgefunden.
Lokale Behörden berichten von einer noch höheren Opferzahl. Laut der Christlichen Vereinigung Nigerias im Bundesstaat Kaduna wurden zwei Kirchen angegriffen, wobei mindestens sieben Menschen getötet und mehrere Gläubige entführt wurden.
Derzeit verfolgen die Sicherheitskräfte die Angreifer, die sich vermutlich in Waldgebiete zurückgezogen haben, welche häufig von bewaffneten Gruppen in der Region als Stützpunkte genutzt werden.
Der Nordwesten Nigerias ist seit Jahren von anhaltender Unsicherheit betroffen, die durch Massenentführungen, Angriffe auf Dörfer und Gewalt gegen Zivilisten gekennzeichnet ist.
Dieser jüngste Anschlag verdeutlicht die Verwundbarkeit der Bevölkerung, auch während religiöser Versammlungen, und unterstreicht die großen Sicherheitsherausforderungen, mit denen das Land weiterhin konfrontiert ist.
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