Nepal – Kommission empfiehlt Strafverfolgung des ehemaligen Premierministers nach tödlichen Protesten
Nepal – Kommission empfiehlt Strafverfolgung des ehemaligen Premierministers nach tödlichen Protesten

Eine Untersuchungskommission in Nepal hat empfohlen, den ehemaligen Premierminister KP Sharma Oli wegen „Fahrlässigkeit“ im Umgang mit der Gewalt, die während der Antikorruptionsproteste im vergangenen September auftrat, strafrechtlich zu verfolgen.

Dem Bericht zufolge ergriff der ehemalige Staatschef nicht die notwendigen Maßnahmen, um die Schießereien zu verhindern, bei denen am ersten Tag der Mobilisierung mindestens 19 Menschen, hauptsächlich junge Demonstranten der Generation Z, getötet wurden.

Nach den Ergebnissen dieser offiziellen Untersuchung haben diese zweitägigen Unruhen insgesamt 76 Todesopfer gefordert und mehr als 2.500 Verletzte hinterlassen.

Die Kommission ist der Ansicht, dass KP Sharma Oli als damaliger Regierungschef die direkte Verantwortung für diese Ereignisse trägt.

Der Bericht bezieht auch den ehemaligen Innenminister Ramesh Lekhak und den ehemaligen Polizeichef Chandra Kuber Khapung mit ein und fordert rechtliche Schritte gegen sie.

Diese Demonstrationen, angeführt von jungen Protestierenden gegen Korruption, hatten zum Sturz der Regierung in diesem Himalaya-Land geführt.

Die Ergebnisse der Kommission könnten nun den Weg für ein Gerichtsverfahren ebnen, in einem politischen Kontext, der noch immer von Spannungen im Zusammenhang mit diesen Ereignissen geprägt ist.

Sie heben auch die Herausforderungen hervor, die mit politischer Verantwortung und der Aufrechterhaltung der Ordnung angesichts groß angelegter Volksmobilisierungen einhergehen.

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