Moskau warnt vor einer Bedrohung in Transnistrien und verspricht, russische Staatsangehörige zu schützen.
Moskau warnt vor einer Bedrohung in Transnistrien und verspricht, russische Staatsangehörige zu schützen.

Russland hat erklärt, die Sicherheit seiner Bürger in Transnistrien sei bedroht, und damit die Möglichkeit von Schutzmaßnahmen in Aussicht gestellt. Diese Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen um diese prorussische Enklave in Moldawien.

Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, erklärte, Moskau verfolge die Lage aufmerksam und sei zum Handeln bereit. Er betonte Russlands Verantwortung gegenüber seinen Bürgern in der Separatistenregion.

Transnistrien, das sich Anfang der 1990er Jahre nach einem kurzen Krieg von Moldau abspaltete, fungiert seit über drei Jahrzehnten de facto als autonomes Gebiet. Obwohl es international nicht anerkannt ist, unterhält es enge Beziehungen zu Moskau.

Laut russischen Behörden hat der jüngste Druck der proeuropäischen moldauischen Regierung auf die Region zur Verschlechterung der Lage beigetragen. Konkrete Angaben zur Art der genannten Bedrohungen wurden jedoch nicht gemacht.

Moldau seinerseits versucht, seine Autorität über sein gesamtes Territorium geltend zu machen, und zwar in einem Kontext, der von bedeutenden geopolitischen Fragen zwischen Ost und West geprägt ist.

Diese Warnung aus Moskau könnte die Befürchtungen über eine Eskalation in diesem heiklen Bereich, der bereits als Reibungspunkt zwischen Russland und westlichen Ländern gilt, neu entfachen.

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