Die mexikanische Marine gab an, dass die Ölpest im Golf von Mexiko auf eine Kombination aus menschlichen und natürlichen Faktoren zurückzuführen sei, möglicherweise auf einen Öltanker und ein Austreten von Öl aus dem Meeresboden.
Marinechef Raymundo Morales sagte, Satellitenbilder hätten einen großen Ölteppich vor der Küste identifiziert.
Seinen Angaben zufolge könnte eines der dreizehn Schiffe, die das Gebiet durchquerten, die Quelle der Verschmutzung sein, obwohl die Untersuchung zur Ermittlung des Verantwortlichen noch andauert.
Vier dieser Schiffe befinden sich noch in mexikanischen Gewässern und werden derzeit inspiziert, während die Behörden internationale Zusammenarbeit angestrebt haben, um die anderen neun, die sich jetzt in internationalen Gewässern befinden, zu untersuchen.
Inzwischen haben die Behörden natürliche Quellen für Ölaustritte unter Wasser identifiziert, die ebenfalls zur Verschmutzung der Küsten beigetragen haben.
Eines dieser natürlichen Lecks ist weiterhin aktiv und gilt als die derzeitige Hauptquelle der Verschmutzung, während ein anderes inzwischen abgedichtet ist.
Die Behörden versuchen herauszufinden, ob sich diese Naturphänomene verstärkt haben oder ob sie mit einem Versagen der Ölinfrastruktur zusammenhängen.
Diese Ölkatastrophe hat bereits erhebliche Folgen für die Küstengemeinden und Fischer in der Region.
Es verdeutlicht die komplexen Herausforderungen, die mit dem Management von Umweltkatastrophen einhergehen, wenn natürliche und vom Menschen verursachte Faktoren zusammenwirken.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.