Trotz der von Trump verkündeten Waffenruhe haben russische Luftangriffe in der Ukraine mindestens drei Menschen getötet.
Trotz der von Trump verkündeten Waffenruhe haben russische Luftangriffe in der Ukraine mindestens drei Menschen getötet.

Bei russischen Luftangriffen in der Ukraine sind in den vergangenen 24 Stunden mindestens drei Menschen getötet worden, teilten ukrainische Beamte am Sonntag mit, trotz der dreitägigen, von den USA vermittelten Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew.

Nach Angaben ukrainischer Behörden kam es in den Regionen Saporischschja, Dnipropetrowsk und Cherson jeweils zu einem Todesopfer durch russische Drohnenangriffe. Regionale Gouverneure und Polizeibeamte bestätigten die Todesfälle in separaten Erklärungen am Sonntag.

In der Region Charkiw im Nordosten des Landes erklärte Gouverneur Oleh Syniehubov, dass acht Menschen, darunter zwei Kinder, bei Drohnenangriffen auf die regionale Hauptstadt und mehrere benachbarte Städte verletzt wurden.

Der Gouverneur der Region Cherson, Oleksandr Prokudin, gab außerdem an, dass seit Samstagmorgen sieben weitere Personen, darunter ein Kind, bei Drohnenangriffen oder Artilleriebeschuss verletzt worden seien.

Am Freitag hat der amerikanische Präsident Donald Trump Dennoch wurde bekannt gegeben, dass Russland und die Ukraine eine vorübergehende Waffenruhe vom 9. bis 11. Mai vereinbart hatten. Diese Waffenruhe sollte ein Schritt hin zu umfassenderen Friedensverhandlungen sein, um einen Konflikt zu beenden, der bereits seit mehr als vier Jahren andauert.

Trotz dieser Ankündigung meldeten die ukrainischen Behörden allein am vergangenen Tag fast 150 Zusammenstöße, was zeigt, dass die Kämpfe an mehreren Fronten weiterhin besonders heftig sind. Bislang gibt es keine konkreten Anzeichen für eine dauerhafte Deeskalation.

Die internationalen diplomatischen Bemühungen um ein umfassendes Friedensabkommen sind weiterhin ins Stocken geraten, während sich beide Seiten gegenseitig der Verletzung der Waffenstillstandsverpflichtungen beschuldigen.

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