Die Ukraine und Russland führen einen weiteren Austausch von jeweils 185 Kriegsgefangenen durch.
Die Ukraine und Russland führen einen weiteren Austausch von jeweils 185 Kriegsgefangenen durch.

Die Ukraine und Russland gaben am Freitag bekannt, dass sie einen neuen Gefangenenaustausch durchgeführt haben, wodurch 185 Soldaten von jeder Seite zurückkehren konnten.

Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelensky Er wies darauf hin, dass die Mehrheit der freigelassenen ukrainischen Soldaten seit 2022, also seit den ersten Monaten des russischen Einmarsches in die Ukraine, in Russland festgehalten worden war.

Bilder, die nach dem Austausch veröffentlicht wurden, zeigen ukrainische Soldaten, die an einem geheimen Ort aus Bussen steigen und von Behördenvertretern und ihren Familien empfangen werden. Einige von ihnen hatten mehr als vier Jahre in Gefangenschaft verbracht.

Die russischen Behörden bestätigten zudem die Rückkehr von 185 russischen Soldaten im Rahmen der Operation. Wie schon bei früheren Truppenaustauschen wurden die Verhandlungen trotz fehlender nennenswerter Fortschritte bei den Gesprächen zur Beendigung des Konflikts fortgesetzt.

Der Gefangenenaustausch ist einer der wenigen Bereiche, in denen die Ukraine und Russland seit Kriegsbeginn weiterhin zusammenarbeiten. Dank internationaler Vermittlung und Ad-hoc-Abkommen zwischen beiden Seiten wurden in den letzten Jahren bereits mehrere tausend Gefangene ausgetauscht.

Dieser Austausch findet inmitten anhaltender heftiger Kämpfe an der Front und während die diplomatischen Bemühungen um einen Waffenstillstand weiterhin ins Stocken geraten sind, statt. Die beiden Länder führen dennoch regelmäßig humanitäre Operationen für Kriegsgefangene und die Überführung der sterblichen Überreste gefallener Soldaten durch.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.