Der Iran gab am Sonntag bekannt, dass er nicht an den mit den Vereinigten Staaten geplanten technischen Gesprächen teilnehmen werde. Als Gründe nannte er die jüngsten Angriffe auf sein Territorium sowie die Nichteinhaltung bestimmter Bedingungen, die in der zwischen den beiden Ländern geschlossenen Vereinbarung festgelegt waren.
Diese Information gab Mehdi Fazaeli, ein Mitarbeiter des Büros für die Bewahrung und Veröffentlichung der Werke des iranischen Obersten Führers, in einem Auftritt im staatlichen Fernsehen bekannt. Ihm zufolge erlauben die gegenwärtigen Umstände keine Fortsetzung der geplanten technischen Gespräche.
Der iranische Beamte erklärte, eine der Kernbedingungen des Abkommens betreffe den Zugriff Irans auf seine im Ausland eingefrorenen Finanzanlagen. Er erläuterte, die iranischen Behörden wollten vor Fortsetzung der Verhandlungen überprüfen, ob diese Gelder tatsächlich zugänglich seien.
„Einer der Gründe ist die Überprüfung, ob wir Zugriff auf die freigegebenen Gelder haben. Wenn kein Zugriff besteht, ist diese Bedingung nicht erfüllt“, sagte Mehdi Fazaeli und deutete damit an, dass die Einhaltung finanzieller Verpflichtungen eine wesentliche Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Dialogs sei.
Diese Entscheidung fällt inmitten verschärfter regionaler Spannungen nach den jüngsten Angriffen auf den Iran. Ein Zeitplan für eine mögliche Wiederaufnahme der technischen Gespräche zwischen Teheran und Washington wurde noch nicht bekannt gegeben.
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