Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und der chinesische Präsident Xi Jinping haben ihre Bereitschaft gezeigt, die Beziehungen zwischen Spanien und China in einem von wachsenden Spannungen geprägten internationalen Kontext zu stärken.
Bei ihrem Treffen in Peking betonten die beiden Staatschefs die Bedeutung des Multilateralismus angesichts der von Xi Jinping als „zusammenbrechend“ bezeichneten Weltordnung. Pedro Sánchez plädierte seinerseits für engere Beziehungen zwischen Europa und China, um globale Herausforderungen zu bewältigen.
Dieses Treffen ist Teil einer Reihe von Besuchen westlicher Staats- und Regierungschefs in China, da mehrere Länder trotz anhaltender Differenzen in Sicherheits- und Handelsfragen den Dialog mit Peking aufrechterhalten wollen.
Madrid gilt in Europa als einer der Hauptbefürworter eines ausgewogenen Verhältnisses zu China und bevorzugt wirtschaftliche Zusammenarbeit gegenüber Konfrontation. Diese Position steht im Gegensatz zu der des amerikanischen Präsidenten. Donald Trump, kritischer gegenüber Peking.
Im Anschluss an dieses Treffen planten die beiden Länder die Unterzeichnung mehrerer Abkommen, insbesondere in den Bereichen Agrarprodukte und Transport, mit dem Ziel, ihre Handelsbeziehungen zu stärken.
Diese Annäherung verdeutlicht die laufenden Neuausrichtungen auf der internationalen Bühne, wo sich traditionelle Bündnisse angesichts geopolitischer Unsicherheiten und Rivalitäten zwischen Großmächten weiterentwickeln.
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