Die Vereinigten Staaten genehmigen einen möglichen Verkauf von HIMARS-Raketenwerfern an Schweden.
Die Vereinigten Staaten genehmigen einen möglichen Verkauf von HIMARS-Raketenwerfern an Schweden.

Das US-Außenministerium hat einem möglichen Verkauf von M142 High Mobility Artillery Rocket Systems (HIMARS) und zugehöriger Ausrüstung an Schweden zugestimmt, wie aus einer am Dienstag aus Washington veröffentlichten Mitteilung hervorgeht.

Diese auf hochmobilen Fahrzeugen montierten Artilleriesysteme ermöglichen den präzisen Abschuss von Lenkraketen und werden sowohl vom US-Militär als auch von mehreren Verbündeten häufig eingesetzt.

Hauptauftragnehmer für diesen Verkauf wäre der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin, Hersteller des HIMARS-Systems.

Die Entscheidung des US-Außenministeriums ist ein erster Schritt im Prozess des Waffenverkaufs ins Ausland. Das Abkommen muss noch vom US-Kongress geprüft werden, bevor es endgültig in Kraft treten kann.

Diese mögliche Transaktion ist Teil eines umfassenderen Kontextes der Stärkung der militärischen Fähigkeiten mehrerer europäischer Länder, insbesondere nach dem Beitritt Schwedens zur NATO und der sich verändernden Sicherheitslage in Europa.

Das HIMARS-System erlangte in den letzten Jahren aufgrund seiner Effektivität auf modernen Schlachtfeldern Bekanntheit, insbesondere während des Konflikts in der Ukraine, wo es zur Bekämpfung strategischer Ziele auf große Entfernung eingesetzt wurde.