Ecuador verhängt in mehreren Küstenprovinzen eine Ausgangssperre, um das organisierte Verbrechen zu bekämpfen.
Ecuador verhängt in mehreren Küstenprovinzen eine Ausgangssperre, um das organisierte Verbrechen zu bekämpfen.

Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa hat die Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre in mehreren Küstenprovinzen angeordnet, um den Kampf gegen kriminelle Organisationen zu verstärken und die in diesen Regionen durchgeführten Militäroperationen zu unterstützen.

Die Maßnahme tritt am 15. März in Kraft und gilt für die Provinzen Guayas, El Oro, Santo Domingo und Los Rios. Die Ausgangssperre gilt jede Nacht von 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr.

Diese an der Pazifikküste des Landes gelegenen Gebiete sind wichtige Drogenhandelsrouten in Lateinamerika. Die ecuadorianischen Behörden erklären, dass diese Maßnahme die Sicherheitsoperationen gegen kriminelle Gruppen, die in den Drogenhandel verwickelt sind, erleichtern soll.

Die Regierung gab außerdem an, dass diese Operationen mit Unterstützung der Vereinigten Staaten im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit zur Bekämpfung transnationaler organisierter Kriminalitätsnetzwerke stattfinden würden.

Seit mehreren Monaten sieht sich Ecuador mit einer Eskalation der Gewalt im Zusammenhang mit Drogenkartellen konfrontiert, die das Land als Drehscheibe für den Kokainexport nach Europa und Nordamerika nutzen. Die Behörden hoffen, dass die nächtlichen Ausgangssperren die Bewegungsfreiheit krimineller Gruppen einschränken und dazu beitragen werden, die Kontrolle über besonders unsichere Gebiete zurückzugewinnen.