Die guatemaltekischen Behörden gaben am Montag eine orangefarbene Warnstufe heraus, nachdem der Vulkan Fuego, der an der Grenze dreier Regionen des Landes liegt, erneut aktiv geworden war. Rund 400 Anwohner umliegender Gebiete wurden in Notunterkünfte evakuiert.
Der Vulkan Fuego, der zwischen den Regionen Escuintla, Chimaltenango und Sacatepéquez liegt, erlebte am Montag einen plötzlichen Anstieg seiner Aktivität, was die Behörden zwang, das Land in die orangefarbene Alarmstufe zu versetzen, die zweithöchste Notfallstufe im nationalen Krisenmanagementsystem.
Etwa 400 Menschen wurden aus den Flussgemeinden evakuiert und in Notunterkünfte in Alotenango und Escuintla gebracht. Schulen in der Nähe des Vulkans wurden wegen der Gefahr von Aschefall und weiterer vulkanischer Aktivität geschlossen.
Die Rettungsdienste forderten die Bewohner dringend auf, ihre Häuser sofort zu verlassen. Fuego liegt nur 16 Kilometer westlich von Antigua, einer UNESCO-Weltkulturerbestadt, die bei Touristen aufgrund ihrer Kolonialarchitektur sehr beliebt ist. Dieser aktive Stratovulkan zieht auch viele Wanderer an.
Im Jahr 2018 tötete ein heftiger Ausbruch des Vulkans Fuego Hunderte von Menschen und hinterließ eine schmerzhafte Erinnerung im kollektiven Gedächtnis Guatemalas.
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