Venezuela und Kolumbien haben ein Treffen ihrer Präsidenten ohne Angabe von Gründen abgesagt.
Venezuela und Kolumbien haben ein Treffen ihrer Präsidenten ohne Angabe von Gründen abgesagt.

Venezuela und Kolumbien haben die Absage eines geplanten Treffens ihrer Staatsoberhäupter unter Berufung auf „höhere Gewalt“ bekannt gegeben, ohne weitere Details zu nennen.

Das Treffen sollte die venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodríguez und den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro zusammenbringen. Es wäre das erste offizielle Treffen der venezolanischen Präsidentin mit einem ausländischen Staatsoberhaupt seit ihrem Amtsantritt im Januar nach dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Nicolás Maduro gewesen.

In einer gemeinsamen Erklärung der beiden Regierungen erklärten Caracas und Bogotá, dass das geplante Treffen aufgrund außergewöhnlicher Umstände verschoben werden müsse, bekräftigten aber gleichzeitig ihre Bereitschaft, bald einen neuen Termin festzulegen.

Es wurde erwartet, dass sich das Treffen insbesondere auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Situation in den Grenzregionen zwischen den beiden Ländern konzentrieren würde, wo Sicherheits-, Handels- und Entwicklungsfragen nach wie vor sensible Themen darstellen.

Die Ankündigung der Absage erfolgte nach einem Telefongespräch zwischen Gustavo Petro und dem US-Präsidenten. Donald TrumpNach Angaben des kolumbianischen Präsidialamtes erörterten die beiden Staatschefs die wirtschaftliche Lage entlang der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela.

Trotz dieser unerwarteten Verschiebung bekräftigten die beiden Regierungen ihre Absicht, die bilaterale Zusammenarbeit zu stärken und die Integration der Grenzgebiete in den kommenden Monaten voranzutreiben.