Ruanda behauptet, die notwendigen Mittel zur Aufrechterhaltung des Truppenaufmarsches in Mosambik gesichert zu haben.
Ruanda behauptet, die notwendigen Mittel zur Aufrechterhaltung des Truppenaufmarsches in Mosambik gesichert zu haben.

Die ruandische Regierung erklärte am Dienstag, Mosambik habe die notwendigen Mittel gesichert, damit die ruandische Armee ihren Einsatz in der Provinz Cabo Delgado fortsetzen könne, einer strategisch wichtigen Region, die reich an Erdgas ist und seit mehreren Jahren mit einem dschihadistischen Aufstand zu kämpfen hat.

Der ruandische Außenminister Olivier Jean Patrick Nduhungirehe gab an, dass Kigali nun direkt mit den mosambikanischen Behörden über die Finanzierung des Militäreinsatzes verhandeln werde.

Seit 2021 unterhält Ruanda auf Bitte Maputos Truppen im Norden Mosambiks, um die von bewaffneten Gruppen mit Verbindungen zum Islamischen Staat kontrollierten Gebiete zu sichern. Diese Intervention trug zur Rückeroberung mehrerer strategisch wichtiger, von den Aufständischen besetzter Positionen bei.

Bislang wurde ein Teil dieser Mission von der Europäischen Union finanziert. Laut Kigali zögert Brüssel jedoch zunehmend, diese finanzielle Unterstützung fortzusetzen.

In einer im X-Netzwerk veröffentlichten Nachricht erklärte Olivier Nduhungirehe, Mosambik habe nun die notwendigen Mittel gesichert, um die ruandischen Sicherheitskräfte in Cabo Delgado weiterhin zu finanzieren. Er nannte jedoch keine Details zur Höhe der Mittel oder deren Herkunft.

Ruanda warnte im März, dass es seine Truppen abziehen könnte, falls keine ausreichende Finanzierung gewährleistet sei. Diese Warnung erfolgte, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach die Europäische Union eine Verlängerung ihrer finanziellen Unterstützung für die Mission nicht in Erwägung zog.

Die Stabilität von Cabo Delgado wird als wesentlich für internationale Energieprojekte in der Region angesehen, insbesondere für solche, die mit dem französischen Konzern TotalEnergies verbunden sind, der bedeutende Gasinvestitionen im nördlichen Mosambik getätigt hat.

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