Irans neuer Oberster Führer, Mojtaba Khamenei, erholt sich Berichten zufolge noch immer von schweren Verletzungen, die er bei einem Luftangriff erlitten hat, bei dem sein Vater, der frühere Führer Ali Khamenei, getötet wurde.
Laut mehreren ihm nahestehenden Quellen wurde Mojtaba Khamenei bei dem Angriff auf das Anwesen des Obersten Führers in Teheran schwer im Gesicht und an den Beinen verletzt. Die Gesichtsverletzungen sollen besonders schwerwiegend sein und lassen auf eine mögliche Entstellung schließen.
Trotz seines besorgniserregenden Gesundheitszustands ist der 56-Jährige geistig vollkommen klar und nimmt weiterhin seine Aufgaben wahr. Laut diesen Quellen beteiligt er sich über Audiokonferenzen an strategischen Entscheidungen mit hochrangigen iranischen Beamten, insbesondere hinsichtlich der Kriegsführung und der laufenden Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten.
Sein genauer Zustand ist weiterhin unklar. Seit dem Anschlag und seiner Ernennung zum Nachfolger am 8. März wurden weder Bilder noch öffentliche Stellungnahmen veröffentlicht, was Zweifel an seiner Fähigkeit aufkommen lässt, in dieser kritischen Phase für das Land zu regieren.
Diese Enthüllungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Teheran inmitten extremer regionaler Spannungen in Islamabad risikoreiche Friedensgespräche mit Washington führt.
Reuters merkt an, dass diese Informationen nicht unabhängig verifiziert werden konnten, und unterstreicht damit die sensible und unsichere Natur der Daten über den Gesundheitszustand des iranischen Führers.
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