Das FBI eröffnet sein erstes Büro in Ecuador, um den Kampf gegen den Drogenhandel zu verstärken.
Das FBI eröffnet sein erstes Büro in Ecuador, um den Kampf gegen den Drogenhandel zu verstärken.

Die Vereinigten Staaten haben ihr erstes Büro des Federal Bureau of Investigation (FBI) in Ecuador eröffnet, wie die US-Botschaft in Quito am Mittwoch bekannt gab.

Ziel dieser neuen Abteilung ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den amerikanischen und ecuadorianischen Behörden im Kampf gegen Drogen- und Waffenhandel sowie gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Laut der US-Botschaft wird das FBI-Büro angesichts der zunehmenden grenzüberschreitenden Kriminalität in der Region den Informationsaustausch intensivieren und die gemeinsamen Ermittlungen verbessern.

Ecuador hat sich in den letzten Jahren aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Kolumbien und Peru, zwei der weltweit größten Kokainproduzenten, zu einem strategischen Knotenpunkt für Drogenhandelsnetzwerke entwickelt.

Washington ist daher bestrebt, die ecuadorianischen Behörden bei ihren Bemühungen zu unterstützen, den Anstieg der kartellbedingten Gewalt einzudämmen und die regionale Sicherheit zu stärken.