Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Maßnahmen, um zu verhindern, dass das Ebola-Virus in ihr Territorium gelangt.
Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Maßnahmen, um zu verhindern, dass das Ebola-Virus in ihr Territorium gelangt.

Die Demokratische Republik Kongo hat einen neuen Ebola-Ausbruch in der östlichen Provinz Ituri bestätigt, wo bereits mindestens 80 Menschen gestorben sind, wie das kongolesische Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte.

Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba Mulamba gab bekannt, dass am Donnerstag durchgeführte Tests acht Fälle des Bundibugyo-Stammes des Ebola-Virus bestätigt haben. Die Infektionen wurden in den Gesundheitsbezirken Rwampara, Mongwalu und Bunia festgestellt, die in einer instabilen Region nahe der Grenzen zu Uganda und Südsudan liegen.

Dieser neue Ausbruch ereignet sich, nachdem das Nachbarland Uganda vor Kurzem ebenfalls eine Ebola-Epidemie bestätigt hat, was Besorgnis über eine regionale Ausbreitung des Virus in diesem Teil Zentral- und Ostafrikas auslöst.

Laut humanitären Organisationen vor Ort erschwert die Sicherheitslage in Ituri die Gesundheitsversorgung erheblich. Die Provinz ist von wiederkehrender bewaffneter Gewalt betroffen, die die medizinische Versorgung behindert, die Bewegungsfreiheit der Gesundheitsteams einschränkt und die schnelle Identifizierung von Krankheitsfällen erschwert.

Ebola ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen übertragen wird. Zu den Symptomen gehören hohes Fieber, Erbrechen, Durchfall und in manchen Fällen innere und äußere Blutungen. Bestimmte Virusstämme weisen besonders hohe Sterblichkeitsraten auf.

Die Demokratische Republik Kongo ist regelmäßig von Ebola-Epidemien betroffen. Die am Freitag gemeldete Epidemie ist die 17., die im Land seit der Entdeckung des Virus im Jahr 1976 in der Nähe des Ebola-Flusses im Norden des Kongo registriert wurde.

Gesundheitsbehörden und internationale Organisationen versuchen nun, die Überwachung, die Isolierung von Krankheitsfällen und die Impfmaßnahmen zu intensivieren, um eine weitere Ausbreitung in einer Region zu verhindern, die bereits durch Konflikte und mangelnde medizinische Infrastruktur geschwächt ist.

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