Überschwemmungen und Erdrutsche haben mehrere Regionen Chiles heimgesucht und mindestens fünf Todesopfer gefordert. Mehr als 99.000 Menschen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Präsident José Antonio Kast hat den Ausnahmezustand ausgerufen.
Die chilenische Regierung hat in der Region Coquimbo und der Provinz Huasco den Notstand ausgerufen, nachdem heftige Regenfälle Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht hatten. Präsident José Antonio Kast gab die Entscheidung nach einer Lagebeurteilung bekannt.
Mindestens fünf Menschen haben laut Angaben lokaler Bürgermeister ihr Leben verloren. Der nationale Katastrophenschutzdienst Senapred meldet Tausende Betroffene, mehr als 99.000 Menschen in Isolation und mehrere Vermisste im ganzen Land.
In einigen Gebieten von Coquimbo haben die Niederschläge Rekordwerte erreicht. Die Wetterstation Cerro Tololo verzeichnete über 200 Millimeter Regen – ein Rekordwert laut chilenischen Wetterbehörden. In mehreren von den steigenden Wassermassen betroffenen Ortschaften wurden Evakuierungen durchgeführt.
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