Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen in Kenia hat 62 erreicht.
Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen in Kenia hat 62 erreicht.

Mindestens 62 Menschen, darunter acht Kinder, sind in den vergangenen Tagen durch heftige Regenfälle und Überschwemmungen in Kenia ums Leben gekommen, teilten die Behörden mit.

Die Hauptstadt Nairobi ist mit 33 Todesopfern laut Polizeiangaben am schwersten betroffen. Das Unwetter verursachte Sturzfluten, die in mehreren Stadtteilen Häuser, Fahrzeuge und die Infrastruktur zerstörten.

Im für seine Autowerkstätten und Ersatzteilmärkte bekannten Stadtteil Grogan wurden durch Überschwemmungen Autos weggespült und zahlreiche Geschäfte beschädigt. Medienbilder zeigen überflutete Straßen und übereinandergestapelte Fahrzeuge, nachdem das Wasser zurückgegangen war.

Die Behörden gaben bekannt, dass die Rettungsmaßnahmen zur Bergung möglicher Opfer und zur Unterstützung der von dem Unwetter betroffenen Anwohner fortgesetzt werden. Rettungs- und Polizeiteams wurden in mehrere Katastrophengebiete entsandt.

Heftige Regenfälle, die das Land seit Ende letzter Woche heimgesucht haben, haben auch in anderen Teilen Kenias Schäden verursacht, wo Straßen unpassierbar und Häuser zerstört wurden.

Die Wetterdienste haben vor anhaltenden Regenfällen in den kommenden Tagen gewarnt, was die Befürchtung einer Verschärfung der Überschwemmungslage in einigen ohnehin schon gefährdeten Gebieten verstärkt.