Die deutsche Regierung plant, 10 Milliarden Euro in den Ausbau des Katastrophenschutzes und der Notfallvorsorge des Landes zu investieren. Dies ist Teil einer umfassenderen Aufrüstung und nationalen Sicherheitsinitiative.
Laut Innenministerium sollen diese Gelder insbesondere für die Modernisierung der medizinischen Infrastruktur, die Anschaffung von rund 1.000 Spezialfahrzeugen, die Installation von 110.000 Feldbetten und die Verbesserung von Notunterkünften sowie Massenwarnsystemen verwendet werden.
Diese Maßnahmen sollen am Mittwoch von den Ministern gebilligt werden und sind Teil der deutschen Strategie zur Stärkung der Verteidigung seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022.
Boris Pistorius erklärte, es sei unmöglich, die militärischen Fähigkeiten zu stärken, ohne gleichzeitig den Zivilschutz zu unterstützen.
Innenminister Alexander Dobrindt gab bekannt, dass die Finanzierung bis 2029 gesichert sei.
Die deutschen Behörden versuchen auch, sich auf sogenannte „hybride“ Bedrohungen vorzubereiten, darunter Cyberangriffe, Desinformationskampagnen und Angriffe auf die Energieinfrastruktur.
Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine hat Deutschland sich vorgenommen, sein altes Netz öffentlicher Schutzräume zu modernisieren, das größtenteils noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammt.
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