China erklärt sich bereit zur Zusammenarbeit bei einer „inklusiven“ Nuklearpolitik.
China erklärt sich bereit zur Zusammenarbeit bei einer „inklusiven“ Nuklearpolitik.

China ist bereit, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um eine inklusivere nukleare Governance und Entwicklung zu fördern, sagte der chinesische Vizepremier Zhang Guoqing am Dienstag auf einem internationalen Gipfeltreffen in Paris.

Zhang Guoqing erklärte auf dem Weltgipfel für Kernenergie, dass Peking die internationale Zusammenarbeit in diesem strategischen Bereich stärken wolle, insbesondere in den Bereichen der technologischen Entwicklung und des Managements von Kernenergieprojekten.

„Wir sollten eine internationale Arbeitsteilung für eine inklusive Belegschaft in allen Nuklearprojekten einführen“, sagte er und forderte eine breitere Zusammenarbeit zwischen den an der Nuklearindustrie beteiligten Ländern.

Der chinesische Beamte betonte zudem die Wichtigkeit einer Stärkung des internationalen Austauschs und der Koordination, um die sichere und nachhaltige Entwicklung der Kernenergie zu fördern.

Diese Aussagen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem viele Länder die Rolle der Kernenergie in ihrer Energiestrategie neu bewerten, insbesondere im Hinblick auf die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen und die Gewährleistung der Energiesicherheit.

Chinas Teilnahme an diesem Gipfeltreffen spiegelt Pekings Wunsch wider, eine größere Rolle in der globalen zivilen Nuklearpolitik und in der Entwicklung neuer Energieinfrastrukturen zu spielen.