Das Casa Rosada öffnet nach einer Woche der Beschränkungen wieder seine Türen für Journalisten.
Das Casa Rosada öffnet nach einer Woche der Beschränkungen wieder seine Türen für Journalisten.

Der argentinische Präsidentenpalast Casa Rosada wird ab Montag wieder akkreditierten Journalisten den Zugang ermöglichen, nachdem die Regierung eine vorübergehende Aussetzung beschlossen hatte.

Die Regierung von Präsident Javier Milei hatte am 23. April den Zutritt für Medienvertreter unter Berufung auf einen Vorfall von „illegaler Spionage“ verboten. Diese Entscheidung folgte der Ausstrahlung von Bildern durch einen lokalen Fernsehsender, die mit einer Datenbrille im Inneren des Gebäudes aufgenommen worden waren.

Ein Sprecher des Präsidenten bestätigte, dass Journalisten nun ihre Arbeit vor Ort wieder aufnehmen können, einschließlich der Berichterstattung über Pressekonferenzen und Regierungsaktivitäten.

Diese ungewöhnliche Schließung hatte Fragen zur Pressefreiheit und zur Transparenz der Exekutive aufgeworfen, in einem Land, in dem die Beziehungen zwischen Regierung und Medien regelmäßig angespannt sind.

Die Wiedereröffnung der Casa Rosada bedeutet somit eine Rückkehr zur Normalität, auch wenn der Vorfall die anhaltenden Herausforderungen im Zusammenhang mit der Regulierung neuer Technologien und deren Einsatz in sensiblen institutionellen Einrichtungen verdeutlicht.

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