Kim Yo Jong verurteilt die US-südkoreanischen Militärübungen
Kim Yo Jong verurteilt die US-südkoreanischen Militärübungen

Kim Yo Jong, Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un und eine einflussreiche Persönlichkeit im Regime von Pjöngjang, hat die USA und Südkorea beschuldigt, mit ihren diese Woche begonnenen gemeinsamen Militärübungen die regionale Stabilität zu gefährden.

In einer von der offiziellen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung wurden die Manöver als „provokative und aggressive Kriegsprobe“ bezeichnet. Sie offenbarten die „übliche feindselige Politik“ der beiden Verbündeten gegenüber Nordkorea.

Die jährlichen Übungen „Freedom Shield“ finden vom 9. bis 19. März statt und umfassen mehr als 18.000 südkoreanische und amerikanische Soldaten. Laut Kim Yo Jong werden diese Operationen „Tag und Nacht“ an Land, auf See, in der Luft sowie im Weltraum und im Cyberspace durchgeführt.

Der nordkoreanische Beamte warnte, dass diese Manöver die Spannungen verschärfen und die regionale Stabilität weiter zerstören könnten. Pjöngjang verurteilt diese Übungen regelmäßig, da es sie als Vorbereitungen für eine Invasion betrachtet.

Die Vereinigten Staaten und Südkorea betonen ihrerseits, dass diese Übungen rein defensiver Natur seien. Beide Länder erklären, dass sie die militärische Koordination angesichts potenzieller Bedrohungen auf der koreanischen Halbinsel verbessern wollen.

Diese Äußerungen erfolgen inmitten anhaltender Spannungen zwischen Pjöngjang und seinen Nachbarn, die durch nordkoreanische Raketentests und regelmäßige Machtdemonstrationen in der Region gekennzeichnet sind.