Kim Jong-un bekräftigt in einer Botschaft an Putin sein Militärbündnis mit Russland.
Kim Jong-un bekräftigt in einer Botschaft an Putin sein Militärbündnis mit Russland.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un bekräftigte am Samstag in einer Botschaft an Präsident Wladimir Putin anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges, dass die Beziehungen zu Russland für Nordkorea „oberste Priorität“ hätten.

In dieser von der offiziellen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Botschaft würdigte Kim Jong-un den Jahrestag des sowjetischen Sieges über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg und betonte die strategische Bedeutung der Partnerschaft zwischen Pjöngjang und Moskau.

Der nordkoreanische Machthaber bekräftigte während des Besuchs von Wladimir Putin in Pjöngjang auch das Engagement seines Landes für die Einhaltung der Verpflichtungen aus dem 2024 mit Russland unterzeichneten gegenseitigen Verteidigungspakt.

Dieser „umfassende strategische Partnerschaftsvertrag“ beinhaltet insbesondere eine gegenseitige Verteidigungsklausel, die die militärischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern erheblich stärkt.

Nach Angaben südkoreanischer, ukrainischer und westlicher Beamter hat Nordkorea etwa 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt, um die russischen Streitkräfte im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen.

Aus denselben Quellen geht hervor, dass die nordkoreanischen Truppen schwere Verluste im Kampf erlitten haben, wobei seit ihrem Einsatz an der Seite der russischen Armee mehr als 6.000 Soldaten getötet wurden.

Die Annäherung zwischen Moskau und Pjöngjang bereitet den westlichen Ländern und ihren asiatischen Verbündeten zunehmend Sorgen, da sie in einem Kontext wachsender internationaler Spannungen eine verstärkte militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Regimen befürchten.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.