Kim Jong-un bekräftigte in einem Brief an Wladimir Putin die Stärke seines Bündnisses mit Russland. Der nordkoreanische Machthaber erklärte sich „stolz“ auf die Beziehung und äußerte seinen Wunsch, die Beziehungen zwischen Moskau und Pjöngjang weiter zu vertiefen. Diese Botschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Ukraine Nordkorea vorwirft, die Entsendung weiterer Truppen zur Verstärkung der russischen Streitkräfte an die Front vorzubereiten.
Der nordkoreanische Machthaber bekräftigte zudem seine Unterstützung für Moskaus Offensive gegen die Ukraine und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Russland unter Wladimir Putins „weiser Führung“ letztendlich siegen werde. Der russische Präsident hatte ihm zuvor anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung Koreas von der japanischen Besatzung eine Botschaft übermittelt und die „beispiellose“ strategische Partnerschaft zwischen den beiden Ländern gelobt.
Kiew spricht von bis zu 50.000 zusätzlichen Soldaten
Nordkorea hat sich bereits mit Russland verbündet, indem es Waffen liefert und Truppen stationiert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj behauptet nun, Pjöngjang könne zusätzlich 30.000 bis 50.000 Soldaten zur Unterstützung der russischen Armee entsenden. Er nannte jedoch weder die Quelle dieser Schätzungen noch einen Zeitplan für diesen möglichen Einsatz, der weder von Moskau noch von Pjöngjang bestätigt wurde.
Wolodymyr Selenskyj warf Russland zudem vor, kürzlich nordkoreanische ballistische Raketen für tödliche Angriffe auf die Ukraine eingesetzt zu haben. Er forderte Südkorea auf, die Zusammenarbeit mit Kiew, insbesondere im Bereich der Luftverteidigung, zu verstärken. Seoul hat auf diese Forderung bisher nicht öffentlich reagiert, während die militärische Annäherung zwischen Russland und Nordkorea in der Ukraine und bei ihren Verbündeten weiterhin Besorgnis auslöst.
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