Kiew im Kugelhagel: Ein massiver russischer Angriff fordert mindestens vier Tote
Kiew im Kugelhagel: Ein massiver russischer Angriff fordert mindestens vier Tote

Russland startete in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen massiven Luftangriff auf Kiew, bei dem Raketen und Sprengstoffdrohnen kombiniert wurden. Nach Angaben lokaler Behörden wurden dabei mindestens vier Menschen getötet und Dutzende in der ukrainischen Hauptstadt und ihrer Region verletzt.

Heftige Explosionen erschütterten Kiew kurz nach 1 Uhr nachts und versetzten viele Einwohner in Panik. Minuten zuvor hatten Warnsirenen geheult, nachdem die ukrainische Luftwaffe vor einem möglichen russischen Start einer Oreschnik-Hyperschallrakete gewarnt hatte.

Die Angriffe trafen mehrere Wohngebiete der Hauptstadt und verursachten erhebliche Sachschäden. Gebäude, zivile Infrastruktur und zahlreiche Fahrzeuge wurden beschädigt, während Rettungskräfte die ganze Nacht hindurch nach möglichen Opfern unter den Trümmern suchten.

Bilder aus Kiew zeigen Großbrände und dichte Rauchsäulen in verschiedenen Teilen der Stadt. Lokale Behörden berichteten von Dutzenden Verletzten, einige davon schwer.

Dieser Angriff zählt zu den bedeutendsten, die in den letzten Monaten gegen die ukrainische Hauptstadt verübt wurden. Moskau hat seine Fernangriffe auf ukrainische Großstädte im Rahmen des seit über vier Jahren andauernden Krieges stetig intensiviert.

Ukrainische Regierungsvertreter werfen Russland vor, gezielt zivile Infrastruktur anzugreifen, um die Bevölkerung einzuschüchtern und die Luftverteidigung des Landes zu überlasten. Moskau hingegen behauptet, strategische militärische Ziele anzugreifen.

Die neue Offensive erfolgt in einer Zeit, in der die Spannungen an mehreren Fronten weiterhin extrem hoch sind und die Ukraine angesichts der eskalierenden russischen Bombardierungen weiterhin verstärkte militärische Unterstützung von ihren westlichen Verbündeten fordert.

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