„Ich habe schreckliche Dinge gesehen“ – die erschütternde Aussage eines Kindes, das sich während des Moschee-Anschlags in Kalifornien versteckte.jpg
„Ich habe schreckliche Dinge gesehen“ – die erschütternde Aussage eines Kindes, das sich während des Moschee-Anschlags in Kalifornien versteckte.jpg

Ein neunjähriger Junge berichtete von einer furchtbaren Szene während der Schießerei am Montag im Islamischen Zentrum in San Diego, Kalifornien. Er suchte dort mit anderen Kindern Zuflucht in einem Schrank, während draußen heftiges Feuergefecht zu hören war.

Odai Shanah, ein Schüler der zum religiösen Komplex gehörenden Koranschule, erklärte in einem Interview wenige Stunden nach dem Anschlag, er habe eine Reihe von Explosionen von außerhalb des Gebäudes gehört. Die Kinder wurden schnell zusammengetrieben und zu ihrem Schutz in einem kleinen Raum versteckt.

Seinen Angaben zufolge dauerte die Schießerei mehrere Minuten an; nach den ersten Salven fielen noch etwa zwölf bis fünfzehn weitere Schüsse. Die Kinder kauerten verängstigt zusammen, bis die Polizei eingriff.

Der Junge beschrieb das Eintreffen des SEK-Teams, das die Anwesenden aufforderte, die Tür zu öffnen, bevor es sie aus dem Gebäude evakuierte. An diesem Punkt, so berichtete er, bot sich den Kindern draußen ein besonders schockierender Anblick.

„Ich habe viele schreckliche Dinge gesehen“, sagte Odai Shanah in Bezug auf die Opfer der Schießerei, ohne ins Detail zu gehen, und war sichtlich noch immer schockiert über das, was er gesehen hatte.

Der Junge sprach auch über seinen emotionalen Zustand nach dem Angriff und erklärte, er habe sich „wie betäubt“ gefühlt und sei nicht in der Lage gewesen, das Erlebte vollständig zu begreifen.

Ihre Familie hat eine Geschichte des Exils: Ihre Mutter verließ den Gazastreifen vor etwa zwanzig Jahren, um sich in den Vereinigten Staaten niederzulassen, wie sie selbst aussagte. Die Tragödie in San Diego hat die Gemeinde zutiefst erschüttert, während die Behörden weiterhin die Ermittlungen zu dem Angriff führen, der nun als mögliches Hassverbrechen behandelt wird.

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