Mehrere russische Minister wurden in die Region Dagestan entsandt, die schwer von Überschwemmungen betroffen ist, bei denen mindestens sechs Menschen ums Leben kamen und Tausende vertrieben wurden. Die Lage ist nach mehreren Tagen mit schlechtem Wetter weiterhin kritisch.
Drei Regierungsmitglieder sind laut russischen Behörden vor Ort eingetroffen, um die Notfallmaßnahmen zu koordinieren. Unter ihnen ist der Katastrophenschutzminister Alexander Kurenkow, der die Hilfsmaßnahmen in den Katastrophengebieten koordiniert.
Überschwemmungen, ausgelöst durch anhaltende, heftige Regenfälle seit Ende des letzten Monats, haben ganze Städte und Dörfer unter Wasser gesetzt und Tausende von Einwohnern zur Evakuierung gezwungen. Laut offiziellen Angaben der Nachrichtenagentur Interfax sind rund 6.200 Menschen von der Katastrophe betroffen.
Angesichts des Ausmaßes der Schäden beschlossen die Behörden, die Rettungsmaßnahmen der Bundesgerichtsbarkeit zu unterstellen, um so mehr personelle und materielle Ressourcen für die Bewältigung des Notfalls mobilisieren zu können.
Vor Ort verteilen Rettungsteams Trinkwasser, Heizgeräte und lebensnotwendige Hilfsgüter, während Kettensägen eingesetzt werden, um Trümmer zu beseitigen und den Zugang zu abgelegenen Gebieten zu erleichtern.
Meteorologen warnen vor anhaltend schwerem Wetter; es werden weitere Regenfälle und starke Winde erwartet, was die Befürchtung einer Verschärfung der Lage in den kommenden Tagen verstärkt.
In diesem Kontext versuchen die russischen Behörden, die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und die Lage zu stabilisieren, während die lokale Bevölkerung weiterhin mit besonders schwierigen Bedingungen konfrontiert ist.
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