Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelensky Präsident Macron verurteilte Russland am Freitag scharf, nachdem ein Raketenangriff ein Wohnhaus in Kiew zerstört und mindestens 24 Menschen, darunter drei Kinder, getötet hatte. Er besuchte den Ort des Geschehens am Tag nach dem Angriff, um den Opfern die Ehre zu erweisen und legte rote Rosen inmitten der noch glimmenden Trümmer nieder.
Der Angriff, Teil einer neuen Welle russischer Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt, hat das Land zutiefst erschüttert. Rettungsteams suchten am Freitag weiterhin in den Trümmern des zerstörten Gebäudes nach möglichen Überlebenden oder weiteren Opfern. Die ukrainischen Behörden ordneten nach diesem Bombenanschlag, einem der verheerendsten der letzten Monate in der Hauptstadt, einen Staatstrauertag in Kiew an.
Wolodymyr Selenskyj rief in einer Pressekonferenz die internationale Gemeinschaft dazu auf, den Druck auf Moskau zu erhöhen, damit der Krieg beendet wird. Der ukrainische Präsident betonte, Russland müsse für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen werden und verurteilte Angriffe, die sich direkt gegen Zivilisten richteten. „Sie müssen bestraft werden“, erklärte er, nachdem er am Ort des Geschehens seine Anteilnahme bekundet hatte.
Bilder der ukrainischen Rettungsdienste zeigen einen durch die Explosion zerstörten großen Teil des Gebäudes, während Anwohner versuchten, Habseligkeiten aus den Trümmern zu bergen. Mehrere Wohnungen wurden durch den Raketeneinschlag vollständig zerstört, wodurch das Gebäude teilweise einstürzte.
Seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 ist Kiew regelmäßig Ziel von Drohnen- und Raketenangriffen, doch die ukrainische Luftverteidigung fängt in der Regel einen Großteil der Angriffe ab. Dieser verheerende Angriff schürt jedoch erneut die Sorge um die anhaltende Verwundbarkeit ziviler Gebiete gegenüber russischen Bombenangriffen.
Die Ukraine fordert ihre westlichen Verbündeten weiterhin auf, ihre militärische Unterstützung und die Sanktionen gegen Moskau zu verstärken. Für Kiew ist diplomatischer und wirtschaftlicher Druck nach wie vor unerlässlich, um die russische Offensive einzudämmen und ukrainische Großstädte vor weiteren verheerenden Angriffen zu schützen.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.