Ein neuer Streik der Lufthansa-Piloten am Montag führte zur Annullierung hunderter Flüge in Deutschland und beeinträchtigte damit die Reisetätigkeit von Zehntausenden Passagieren im ganzen Land.
Der von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit initiierte Streik betrifft sowohl die Muttergesellschaft als auch ihre Tochtergesellschaften, darunter Eurowings und CityLine. Die Piloten wurden für Montag und Dienstag zum Streik aufgerufen, was den Flugverkehr zusätzlich beeinträchtigte.
In Frankfurt, dem wichtigsten Flughafen des Landes, wurden rund 570 Starts und Landungen gestrichen, was mehr als 50.000 Passagiere betraf. Auch in München ist die Lage angespannt; dort wurden innerhalb von zwei Tagen fast 720 Flüge, hauptsächlich Anschlussflüge, gestrichen.
Im Zentrum des Konflikts stehen die Verhandlungen über die Pilotenpensionen. Die Gewerkschaft fordert eine deutliche Erhöhung der Unternehmensbeiträge und argumentiert, Lufthansa müsse ihre Zahlungen mindestens verdoppeln. Das Management hat seinerseits noch keine Einigung mit den Pilotenvertretern erzielt.
Dieser Streik findet inmitten anhaltender sozialer Spannungen im europäischen Luftfahrtsektor statt, wo die Unternehmen nach mehreren Jahren der Krise mit steigenden Lohn- und Sozialforderungen konfrontiert sind.
Es ist davon auszugehen, dass die Beeinträchtigungen so lange andauern werden, bis eine Lösung gefunden ist, was dazu führen wird, dass Tausende von Reisenden mit Verspätungen, Stornierungen und Umstrukturierungen ihrer Reisen konfrontiert sein werden.
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