Griechenland wird Kindern unter 15 Jahren ab dem 1. Januar 2027 den Zugang zu sozialen Medien verbieten, wie Premierminister Kyriakos Mitsotakis bekannt gab.
Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, die negativen Auswirkungen digitaler Plattformen auf junge Menschen zu bekämpfen. Der Regierungschef nannte als Gründe einen Anstieg von Angstzuständen, Schlafstörungen und die Suchtmechanismen sozialer Medien.
In einer Botschaft an die Jugend warnte Kyriakos Mitsotakis vor den Folgen übermäßigen Bildschirmkonsums, darunter der Druck ständiger Vergleiche und Online-Interaktionen.
Diese Entscheidung genießt breite öffentliche Unterstützung: Laut einer aktuellen Umfrage befürworten sie rund 80 % der Befragten.
Die griechische Regierung hat in diesem Bereich bereits mehrere Maßnahmen ergriffen, darunter das Verbot von Mobiltelefonen in Schulen und die Einführung von elterlichen Kontrollinstrumenten, um die Bildschirmzeit von Teenagern zu begrenzen.
Diese Initiative ist Teil eines breiteren Trends in Europa, wo mehrere Länder angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich der psychischen Gesundheit von Minderjährigen eine stärkere Regulierung der Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige erwägen.
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