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Die Zahl der palästinensischen Opfer im Gazastreifen steigt trotz der im Oktober 2025 in Kraft getretenen Waffenruhe weiter an. Laut den neuesten vom Gesundheitsministerium in Gaza veröffentlichten Daten hat die Gesamtzahl der seit Beginn der israelischen Offensive im Oktober 2023 Getöteten 72.961 erreicht, während 173.092 Menschen verletzt wurden.

In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung berichteten die Gesundheitsbehörden des palästinensischen Gebiets, dass in den vergangenen 48 Stunden fünf Menschen getötet und 49 weitere verletzt worden seien. Die Opfer wurden in Krankenhäuser im Gazastreifen gebracht, während die Rettungsaktionen in mehreren Gebieten des Gebiets fortgesetzt wurden.

Das Ministerium gab bekannt, dass seit dem 10. Oktober 2025, dem Tag des Inkrafttretens der Waffenruhe, 951 Menschen bei Angriffen, die Israel zugeschrieben werden, ums Leben gekommen sind. Im selben Zeitraum wurden 2.984 Menschen verletzt und die Leichen von 782 aus den Trümmern geborgen.

Trotz der Waffenruhe berichten lokale Behörden, dass israelische Angriffe in Teilen des Gazastreifens andauern. Auch die Suchaktionen von Rettungsteams werden fortgesetzt, wobei immer wieder neue Opfer unter den im Kampf zerstörten Gebäuden entdeckt werden.

Das Gesundheitsministerium betont, dass vermutlich noch immer Tausende Leichen unter den Trümmern liegen, was die Befürchtung nährt, dass die Zahl der Todesopfer in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen wird. Der schwierige Zugang zu bestimmten Gebieten und der Mangel an Ausrüstung verlangsamen die Bergungsarbeiten erheblich.

Nach mehr als zweieinhalb Jahren Konflikt ist die humanitäre Lage im Gazastreifen weiterhin äußerst besorgniserregend. Die medizinische Infrastruktur ist nach wie vor schwer beschädigt, und ein Großteil der Bevölkerung lebt weiterhin unter prekären Bedingungen. Hilfsorganisationen fordern daher verstärkte internationale Hilfe.

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