Weltbankpräsident Ajay Banga verteidigte die Beteiligung seiner Institution am vom Präsidenten eingerichteten Friedensrat. Donald TrumpEr erklärte, er wolle nach zwei Jahren Krieg zum Wiederaufbau des Gazastreifens beitragen.
Bei einer Veranstaltung des Atlantic Council in Washington betonte Ajay Banga, dass die Weltbank eine konstruktive Rolle bei der Unterstützung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus der palästinensischen Gebiete anstrebe. Er führte aus, dass diese Beteiligung im Einklang mit einer Resolution des UN-Sicherheitsrates stehe, die die Mobilisierung finanzieller Mittel für Gaza fordere.
Dieser von Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat hat insbesondere die Koordinierung internationaler Bemühungen zur Finanzierung des Wiederaufbaus zum Ziel. Ein eigens dafür eingerichteter Fonds hat Berichten zufolge bereits rund 7 Milliarden US-Dollar eingeworben, der Gesamtbedarf wird jedoch auf bis zu 70 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Ajay Bangas Teilnahme an diesem Gremium stieß auf Kritik; Protestierende störten seine Rede und forderten seinen Rücktritt. Er betonte jedoch, dass die Weltbank neben ihrer Beteiligung an diesem Rahmenwerk auch separate Maßnahmen zur Unterstützung Gazas ergreife.
Neben Banga beteiligen sich mehrere amerikanische Politiker an dieser Initiative, darunter Marco Rubio, Jared Kushner und Steve Witkoff. Trotz der Kontroversen bekräftigt die Weltbank, dass sie ihre Bemühungen auf den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Stabilisierung des stark vom Konflikt betroffenen Gebiets konzentrieren will.
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