Angesichts der Spannungen in Hormuz fordert die EU eine verstärkte internationale maritime Koalition.
Angesichts der Spannungen in Hormuz fordert die EU eine verstärkte internationale maritime Koalition.

Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, sagte am Montag, die Situation in der Straße von Hormuz sei ein wichtiges Argument für die Bildung einer verstärkten internationalen Koalition zur Gewährleistung der maritimen Sicherheit.

In ihrer Rede in Brüssel betonte Kaja Kallas, dass die aktuellen Spannungen in dieser strategisch wichtigen Wasserstraße, die für den Welthandel von entscheidender Bedeutung ist, eine gemeinsame Antwort erforderten, um Stabilität und die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten.

Ohne auf Einzelheiten einer solchen Initiative einzugehen, betonte die europäische Beamtin die Wichtigkeit der Wahrung der „freien und sicheren“ Durchfahrt durch die Meerenge gemäß internationalem Recht. Sie warnte zudem vor jeglichen Versuchen, diese Grundprinzipien einzuschränken.

Die Straße von Hormus, zwischen dem Iran und den Golfstaaten gelegen, steht im Zentrum der aktuellen geopolitischen Spannungen, insbesondere aufgrund des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Jüngste Militäraktionen und Bedrohungen des Schiffsverkehrs haben die internationalen Bedenken verstärkt.

Der Appell der Europäischen Union erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem mehrere Länder überlegen, wie sie diese Schlüsselzone sichern können, durch die ein erheblicher Teil der weltweiten Öl- und Gasexporte transportiert wird.

In diesem Zusammenhang möchte Brüssel einen multilateralen Ansatz fördern, um eine Eskalation zu vermeiden und die Kontinuität des Handels in einer Region zu gewährleisten, die sich zu einem der Hauptkonfliktherde weltweit entwickelt hat.

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