Vereinigte Staaten: Das Weiße Haus ist trotz einer massiven Erhöhung des Militärbudgets nicht in der Lage, die Kosten des Krieges gegen den Iran abzuschätzen.
Vereinigte Staaten: Das Weiße Haus ist trotz einer massiven Erhöhung des Militärbudgets nicht in der Lage, die Kosten des Krieges gegen den Iran abzuschätzen.

Das Weiße Haus räumte ein, dass es die Kosten des Krieges gegen den Iran nicht abschätzen könne, obwohl die Regierung des Präsidenten… Donald Trump strebt eine deutliche Erhöhung der Militärausgaben an.

Während einer Anhörung im Kongress räumte Russell Vought, Direktor des Office of Management and Budget, ein, dass er keine genaue Kostenschätzung für den Konflikt habe. „Wir haben noch keine eindeutige Einschätzung; wir arbeiten noch daran, den Bedarf zu ermitteln“, sagte er den Abgeordneten.

Diese Unsicherheit entsteht inmitten einer intensiven Debatte im US-Kongress, wo gewählte Vertreter der Demokraten und Republikaner die mangelnde Budgettransparenz des Pentagons kritisieren, das regelmäßig wegen des Fehlens einer vollständigen Prüfung hervorgehoben wird.

Der Haushaltsentwurf der Trump-Regierung für das Fiskaljahr 2027 sieht 1,5 Billionen Dollar für das Militär vor, eine Erhöhung um 500 Milliarden Dollar. Gleichzeitig beinhaltet er eine Kürzung der Nichtverteidigungsausgaben um etwa 10 Prozent, insbesondere bei bestimmten Sozialprogrammen.

Ein erster Antrag auf zusätzliche 200 Milliarden Dollar an Finanzmitteln für den Krieg gegen den Iran hatte bereits im Vormonat im Kongress starken Widerstand hervorgerufen und damit die politischen Spaltungen in Bezug auf diese Strategie verdeutlicht.

Da der Konflikt, der Ende Februar begann, andauert, bleibt die Frage nach seinen tatsächlichen Kosten ein zentrales Anliegen der Gesetzgeber. Das Fehlen präziser Zahlen erschwert die Haushaltsdebatten und schürt Kritik am Finanzmanagement der Kriegsanstrengungen.

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