Die ecuadorianische Polizei entdeckte am Mittwoch, den 12. August, 369 Kilo Kokain, versteckt in einem Lastwagen, der in der nördlichen Provinz Carchi unterwegs war. Das Fahrzeug, das in Richtung kolumbianischer Grenze fuhr, wurde im Rahmen einer Operation der Drogenfahndung nach einem anonymen Hinweis entdeckt.
Die Lieferung bestand aus 370 rechteckigen, grünen Päckchen, die in einem doppelten Boden des Fahrzeugs versteckt waren. Mehrere der Kokainpäckchen trugen ein Bild von Erling Haaland, dem norwegischen Stürmer von Manchester City, dessen Popularität während der Weltmeisterschaft 2026 stark anstieg. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Verbindung zwischen dem Fußballer und dem von den Behörden aufgedeckten Drogenhandel.
Eine Lieferung im Wert von schätzungsweise 17 Millionen Euro nach Europa
Die beschlagnahmten Drogen hatten auf dem ecuadorianischen Inlandsmarkt einen geschätzten Wert von rund 842.000 US-Dollar, ihr Wert hätte jedoch nach dem Weiterverkauf in Europa fast 17 Millionen Euro erreichen können. Dieser beträchtliche Unterschied verdeutlicht die Gewinne, die kriminelle Organisationen anstreben, indem sie Ecuador als Lager- und Transitland für Drogen nutzen, die für Mittelamerika, die USA und europäische Häfen bestimmt sind.
Die Verwendung des Bildes von Erling Haaland ist kein PR-Gag, sondern eine gängige Praxis krimineller Netzwerke zur Identifizierung. Drogenhändler versehen ihre Lieferungen regelmäßig mit Symbolen, Logos oder Porträts von Prominenten, um deren Herkunft oder den beabsichtigten Empfänger zu kennzeichnen. Auch Lionel Messis Bild tauchte bereits auf Drogenpaketen auf, die bei anderen Operationen beschlagnahmt wurden. Dies zeigt, dass der weltweite Ruhm von Fußballspielern auch von Drogenhändlern ausgenutzt wird.
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